Kapitalanlagen, Kredite und Versicherungen sind die Grundlagen einer prosperierenden Volkswirtschaft in kapitalistisch ausgerichteten Ländern. Somit sind Menschen und Institutionen gefordert, die bereit sind, Risiken zu tragen. Je nachhaltiger die Möglichkeit und die Bereitschaft zur Übernahme von Risiken vorhanden ist, desto erfolgreicher entwickelt sich eine Volkswirtschaft. Vor diesem Hintergrund sollten die Spekulanten in einem wesentlich positiveren Licht gesehen werden, als dies allgemein üblich ist. Gerade die Beteiligung von vielen Spekulanten an einer Börse führt für diejenigen, die sich absichern möchten, zu günstigen Konditionen. Einem Schweinezüchter ist es dank der Spekulanten, die bereit sind sein Risiko zu übernehmen, möglich, seinen Viehbestand dann zu verkaufen, wenn er einen auskömmlichen Preis erzielen kann und nicht warten muss, bis die Tiere die Schlachtreife erreicht haben. Spekulanten sichern damit den Bestand des Schweinezuchtbetriebes, der deshalb sichere Arbeitsplätze für Mitarbeiter und langfristig günstige Kaufpreise für die Verbraucher anbieten kann. Entsprechend gewürdigt wird die Leistung der Spekulanten selten.  

Kapitalanlagen, Kredite und Versicherungen  Markus Spiske PixabayKapitalanlagen schaffen passive Einkommen

Kapitalanlagen sind eine großartige Möglichkeit zur Schaffung eines passiven Einkommens, das während des Arbeitslebens Ausgaben für Urlaub, Hobby, Kinder und vieles mehr abdeckt und nach Beendigung des aktiven Berufslebens die nahezu unvermeidliche Rentenlücke schließt. 

Kapitalanlagen, Kredite und Versicherungen  James Qube auf PixabayKredite ermöglichen Investitionen

Größere Investitionen können mithilfe von Krediten gestemmt werden. Es würde viele zu lange dauern, bis die erforderlichen Gelder für den Kauf von Immobilien, Kraftfahrzeugen oder Firmengründungen angespart werden können. Banken und andere Kredit-Geber ermöglichen die Realisierung größerer Investitionen durch die Bereitstellung von Krediten, Darlehen und Bürgschaften. 

Kapitalanlagen, Kredite und Versicherungen  Tumisu PixabayVersicherungen decken Risiken

Vielfältige Risiken, die den Aufbau eines Kapitalvermögens, große Investitionen und die Absicherung der Familie gefährden, werden durch ein umfassendes Versicherungsangebot in "trockene Tücher” gebracht. Versicherungen sind deshalb von besonderer Bedeutung und daher in verschiedenen Bereichen gesetzlich vorgeschrieben. 

   

Kapitalanlagen, Kredite und Versicherungen sind einem Wirtschafts-Umfeld ausgesetzt, welches sich fortlaufend verändert. Einmal fixierte Anlageziele sollten, vor diesem Hintergrund, immer neu überdacht und Kredite sowie Versicherungen aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. 

Das Finanz-Portal Kapital-Kredit stellt Kapitalanlagen, Kredite- und Versicherungen vor, die eine zielgerichtete Finanzplanung unterstützen sollen. Eine detaillierte Prüfung der einzelnen Angebote durch das Finanz-Portal Kapital-Kredit erfolgt nicht. Alle vorgestellten Anlagemöglichkeiten stellen daher keine Anlageempfehlungen dar. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass auf Kapital-Kredit das gesamte Anlage-Spektrum abgebildet werden soll. Dazu zählen auch Derivate, die sowohl konservativ zur Absicherung bestehender Kapitalanlagen wie auch hochspekulativ zur Gewinnerzielung eingesetzt werden können. Weiterhin sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass allgemeine politische und weltwirtschaftliche Risiken, die negative Auswirkungen auf alle Kapital-Klassen haben können, fortlaufend bestehen. Eine erneute Finanzkrise wie im Jahr 2008 kann nicht ausgeschlossen werden. Andererseits hat diese Finanzkrise gezeigt, dass die Weltwirtschaft erhebliche Tiefschlägen verarbeiten kann. Es muss folglich nicht zu einer weltweiten Depression wie den Jahren nach 1929 kommen.  

Immobilienverkauf: Wie hoch ist Ihr Immobilienwert?Wer seine Immobilie verkaufen möchte, kann hier erfahren, mit welchem Verkaufserlös gerechnet werden kann! Die Immobilien-Preise befinden sich bereits auf einem beachtlichen Niveau. Wer seine Immobilie verkaufen möchte, weil sie vielleicht nach dem Auszug der Kinder als zu groß erscheint, sollte jetzt den erzielbaren Preis ermitteln. 

Aktionäre in Deutschland Bulle und BärIn Deutschland gibt es bedenklich wenige Aktionäre. Diese Tatsache lässt vermuten, dass der allgemeine Wissensstand rund um das Thema Wirtschaft und Kapitalanlage gering ist. Betrachtet man die Entwicklung der großen Aktienwerte seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, konnte mit diesen Aktien seit nunmehr 70 Jahren eine gute Rendite erzielt werden, die Anleihe oder Sparbuch-Renditen weit hinter sich lässt. Vor dem Kauf von Aktien schrecken jedoch viele Anleger in Deutschland zurück. Merkwürdig ist, dass es gleichzeitig eine große Anzahl von Anlegern gibt, die nicht davor zurückschrecken, ihr Kapital am sogenannten grauen Kapitalmarkt anzulegen. Die dort angebotenen Anlagen basieren oft auf komplexen und schwer zu durchschauenden Vertragskonstruktionen, schaffen jedoch scheinbar mehr Vertrauen als der Kauf von Aktien

Die Corona Krise - Einzelhandel in NotDurch die Corona-Krise haben die Börsen der Welt einen nie dagewesenen Sturzflug erlebt. Der deutsche Aktienindex hat rund 6.000 und der Dow Jones etwa 10.000 Punkte in wenigen Tagen verloren. Aktien sind somit zu Kursen zu bekommen, die nicht mehr für möglich gehalten wurden. Daher sind schon Stimmen zu hören, die zu einem raschen Wiedereinstieg raten. Vergangene Krisen haben gezeigt, dass der Wiedereinstieg in den Markt, noch vor dem Ende der jeweiligen Krise, nicht selten mit hohen Zuwächsen in recht kurzer Zeit belohnt wurde. Skepsis ist diesmal jedoch angebracht. Die vergangenen Krisen waren nämlich von ihren Auswirkungen und ihrer Dauer abschätzbar.

Früher, als noch mehr Zinsen für Kredite bezahlt werden mussten, war die Kredit-Bbelastung oft so hoch, dass ein Immobilienerwerb nicht möglich war. Deshalb nutzte man einen Finanz-mathematischen Kniff, der die Kredit-Rate deutlich reduzierte. Die niedrigere Rate wurde über ein Damnum finanziert, das auf die Kreditsumme aufgeschlagen, jedoch nicht ausgezahlt wurde. Wer zum Beispiel EUR 100.000 benötigte, beanspruchte einen Kredit über EUR 110.000. Die finanzierende Bank vereinnahmte EUR 10.000 als vorab gezahlte Zinsen und gewährte dem Kreditnehmer einen günstigeren Nominalzins, der die monatliche Belastung senkte. Der Kreditnehmer finanzierte sich die niedrigere Belastung faktisch selbst, da er der Bank mehr Geld zurückzahlen musste als er netto bekommen hatte. Zudem verlängerte sich die Dauer der Rückzahlung. Da es mittlerweile negativ verzinste Darlehen gibt, muss es jetzt doch möglich sein, Darlehen auszureichen, bei der der negative Zins auf die Auszahlung aufgeschlagen wird. Wer EUR 100.000 Kredit aufnimmt, erhält eine Netto-Auszahlung von EUR 110.000. Am besten zahlt der Kreditnehmer den Kredit sofort zurück und erfreut sich an den EUR 10.000, dem Geld für Nichts. Wer gerne noch mehr Geld haben möchte, kann jederzeit wieder zur Bank gehen, schließlich ist man frei von jeglichen Schulden und zahlt den neuerlich gewünschten Kredit sofort wieder zurück. Da soll noch einmal einer sagen, es gäbe keine eierlegende Wollmilchsau. Mark Knopfler und die Dire Straits konnten sich eine solch tolle Finanzierungsmöglichkeit schon vor vielen Jahren vorstellen.

 

28.04.2020 | Kapital-Kredit | ifo Institut Meldung: Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist während der andauernden Corona-Krise um 16 % eingebrochen. Bezogen auf das gesamte Kalenderjahr 2020 dürfte der Wirtschaftseinbruch bzw. der Rückgang der Wirtschaftsleistung 6,6 % betragen.

Von diesem Einbruch sind natürlich praktisch alle börsennotierten Unternehmen betroffen. Insbesondere gilt dies für Unternehmen aus der Tourismusbranche, dem Luftverkehr und der Automobilindustrie, die ohnehin mit der Umstellung auf die Elektromobilität belastet ist.

Dennoch scheinen die Anleger guter Laune zu sein. Ein wesentlicher Teil der schweren Kursverluste konnte bereits wett gemacht werden. Da an der Börse die Zukunft nicht jedoch die Vergangenheit und die Gegenwart gehandelt wird, ist dieser Optimismus eine durchaus „normale“ Reaktion auf das Geschehen der vergangenen Wochen. Die Frage ist jetzt:

Was bedeutet dies für ein Aktien-Depot?

Es wird immer wieder zu schwachen Tagen an der Börse kommen. Auch wird eine Zeit kommen die Klarheit darüber bringt, welche Unternehmen direkt wieder auf die Überholspur wechseln und welche nicht unbeschadet aus der Krise hervorgehen.

Ein Aktien-Depot sollte jetzt auf zu erwartende Ausfälle geprüft werden. Zu den Ausfallkandidaten zählen Unternehmen, die insolvent werden könnten und somit Markt verschwinden oder am Markt (möglicherweise durch staatliche Hilfe) bleiben, dann aber über lange Zeit ohne jegliche Performance wie Blei im Depot liegen.  

Gute Börsentage können genutzt werden, um schwache Werte zu verabschieden. An schwachen Börsentagen besteht die Möglichkeit, das frei gewordene Kapital in Werte mit Zukunft umzuschichten.

Neuregelung der Zahlungspflicht bei der Maklercourtage

Ab dem Jahr 2021 gilt für den Verkauf und Erwerb von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern ein neues Recht bezüglich der Verpflichtung zur Zahlung der Maklercourtage, sofern ein Makler zur Abwicklung des Verkaufs eingebunden wurde. Die Courtage ist künftig durch den Verkäufer und den Käufer je zur Hälfte zu zahlen. Die Zahlungspflicht des Käufers tritt erst ein, wenn nachgewiesen wurde, dass der Verkäufer seinen Anteil an der Courtage an den Makler gezahlt hat.

Was soll mit der Neuregelung der Maklercourtage erreicht werden?

Der Gesetzgeber sieht den Käufer als ungerechtfertigt benachteiligte Partei beim Erwerb einer Immobilie an. Auch im Ausland ist festzustellen, dass dem privaten Käufer aufgrund der Nachfrage-Situation meist hohe Maklergebühren aufgebürdet werden, von denen er nur teilweise profitiert. Mangels einer Beteiligung an diesen Gebühren ist es für Verkäufer einer Immobilie nicht von Belang, in welcher Höhe Maklerkosten anfallen und welche Leistungen dafür geboten werden. Durch die Aufteilung der Maklerkosten soll erreicht werden, dass die Kosten insgesamt sinken und die Leistung des Maklers, der für beide Vertragsparteien neutral tätig wird, in den Focus rückt.

Welche Auswirkung kann die Neuregelung der Maklercourtage in der Praxis bewirken?

Es darf erwartet werden, dass sich ein Preisniveau verfestigt, dessen Höhe unterhalb der oftmals üblichen 7,14 % inklusive MwSt. liegen dürfte. Dieser Prozess wird schon deshalb in Gang kommen, weil bisher unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern angewendet wurden. In wenigen Bundesländer, zum Beispiel Berlin, wurde die Courtage von 7,14 % alleine durch den Käufer gezahlt. In mehreren Bundesländern, zum Beispiel Baden-Württemberg, wurden je 3,57 % von Käufer und Verkäufer gezahlt. Ob dem Verkäufer aber tatsächlich der volle Betrag berechnet wurde, ist unbekannt. Möglich wäre es zumindest, dass ein Makler auf den Verkäufer-Anteil an der Courtage teilweise oder gar komplett verzichtete, um in den Genuss des Auftrages zu kommen. Da dem Käufer einer Immobilie künftig nachgewiesen werden muss, welche Courtage der Verkäufer an den Makler floss, ist damit zu rechnen, dass der Courtage-Aufwand künftig sinkt. Private Immobilien-Verkäufer dürften deshalb von der gesetzlichen Neuregelung der Maklercourtage profitieren. Die teilweise übliche Praxis der Makler, Immobilien ohne ausdrücklichen Vertrag mit dem Immobilien-Verkäufer anzubieten, dürfte durch das neue Gesetz hinfällig werden. Konnte der Makler bisher seine Courtage alleine über den Käufer sichern, kann er jetzt einen Provisionsanspruch nur noch erwirken, wenn er einen ausdrücklichen Vertrag (am besten in Schriftform) mit dem Verkäufer vorweisen kann. Sollte er nämlich keinen wirksamen Vertrag in der Tasche haben und der Verkäufer die Zahlung der Courtage verweigern, hat er auch keine Möglichkeit einen Provisionsanspruch gegen den Käufer zu begründen.

Kauf einer Immobilie ohne Einbindung eines Maklers aus der Sicht des Käufers

Für den Kauf einer Immobilie von Privat spricht natürlich der Umstand, dass keine Maklercourtage anfällt. Andererseits ist jedoch zu berücksichtigen, dass Privatverkäufer dazu neigen, sehr hohe Kaufpreise aufzurufen. Der Hinweis auf die, beim Privatkauf, eingesparte Maklercourtage tröstet da wenig. Für den Kauf von Privat gilt daher:

  • Hart verhandeln!
  • Technischen Zustand genau prüfen (bei Bedarf Fachleute hinzuziehen)
  • Unterlagen (Grundbuch, Energieausweis, TÜV-Protokolle usw.) sorgfältig auf Fallstricke prüfen
  • Unbedingt prüfen, ob gesetzliche Bestimmungen Investitionen (Heizung, Elektroinstallation, Wärmedämmung, Altlasten usw.) in naher Zukunft erfordern
  • Notar selbst auswählen und von ihm beraten lassen
  • Beim Kauf einer Eigentumswohnung sind zusätzlich die Protokolle der Eigentümerversammlungen (gibt es Streitigkeiten unter den Wohnungseigentümern) zu prüfen sowie die Abrechnung des Hausgeldes und die Teilungserklärung 

Fazit: Der Kauf einer Immobilie von Privat kann aufgrund der eingesparten Courtage vorteilhaft sein, zumal die Einsparung als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden kann. Dadurch werden eine Bonitätsverbesserung und eine Zinsersparnis erreicht. Dies setzt voraus, dass der Kaufpreis gut verhandelt wird. Auf die Prüfung der vorgenannten Unterlagen (bei Bedarf durch Fachleute) sollte, auch bei Hinzuziehung eines Maklers, nicht verzichtet werden. 

Verkauf einer Immobilie ohne Einschaltung eines Maklers aus der Sicht des Verkäufers

Der Abschluss eines Vertrages kann wesentlich gefördert werden, wenn ernsthaften Interessenten technische Fragen zur Immobilie beantwortet werden können. Sinnvoll ist es, zu technischen Aussagen entsprechende Dokumente präsentieren zu können. Hinsichtlich der unvermeidlichen Diskussion um den Preis der Immobilie sind Recherchen im Internet hilfreich. Welche weiteren Immobilien werden im Umfeld zu welchen Preisen angeboten? Kann ein eventuell höherer Preis der angebotenen Immobilie mit Highligths (Wärmedämmung, Wintergarten, große Terrasse oder Balkon, Lage usw.) begründet werden?

Für das Gespräch mit den Kaufinteressenten sollte die Verkäuferseite Eckpunkte des Verkaufsgesprächs festlegen. Welche Fragen werden die Käufer stellen und welche Fragen möchte die Verkäuferseite klären? Wie soll mit dem Reservierungswunsch eines Interessenten umgegangen werden? Reservierungsgebühren für Geschäfte, die einer notariellen Beurkundung bedürfen, müssen ebenfalls notariell vereinbart werden. Eine privatschriftliche Vereinbarung, die vorsieht, dass eine Reservierungsgebühr einbehalten werden darf, hat keinen rechtlichen Bestand. Sofern von der Verkäuferseite mehr als eine Person bei Gesprächen mit Interessenten anwesend sind, ist es ratsam, dass alle Personen gleichlautende Auskünfte geben, wobei die Verhandlung über wichtige Details, wie den Kaufpreis, nur eine Person der Verkäuferseite führen sollte.
Der Verkauf einer Immobilie ist für eine Privatperson wie für einen Makler mit einigem Aufwand verbunden, der sich für den Privatmann lohnt, wenn es ihm gelingt, die Courtage, zumindest teilweise, selbst zu verdienen.