MACD-Strategie für den optimalen Einstieg für beste Trading-Chancen.05.05.2020 | Kapital-Kredit | Hier wird eine MACD-Strategie für den optimalen Einstieg vorgestellt, mit der beste Trading-Chancen aufgespürt werden. (Chart: XStation5)

Trading-Signale mit einer MACD-Strategie generieren

Mit der MACD-Strategie von TopDog Trading ist es möglich, Einstiegschancen mit geringem Risiko aufspüren zu können. Der Inhalt der Werkzeugkiste für die Anwendung der MACD-Strategie beim Trading: (1.) Kerzen-Chart und der (2.) Oszillator MACD, der meist in einem eigenen Fenster unterhalb des Charts angezeigt wird. Gesucht wird nach Hoch- oder Tiefpunkten der letzten „Welle“, die in einer späteren Welle wieder angegriffen werden. Die Strategie funktioniert für Long- und für Short-Einstiege. Beschrieben wird hier die Vorgehensweise für einen Long-Einstieg, der auch im Video von TopDog Trading zu sehen ist.

Vom letzten Hochpunkt wird eine waagerechte Linie gezogen, die als Trigger für eine spätere Kurswelle dient. Wird die Linie durchbrochen, ist ein Kaufsignal gegeben. Mithilfe des MACD können schwache Kaufsignale erkannt werden. Trades finden nur statt, wenn das alte Hoch gebrochen wird und der MACD gleichzeitig ein bullisches Momentum anzeigt, das als Indiz für eine kraftvolle Kursbewegung gewertet werden darf. Die Stopp-Marke kann knapp bemessen werden, da ein eindeutiger Trend gegeben ist und ein längeres Pendeln des Kurses um das Einstiegsniveau herum nicht erwartet werden muss. Andernfalls wird der Trade mit einem kleinen Verlust beendet. Im Ergebnis werden mit der MACD-Strategie von TopDog Trading vielversprechende Trades mit geringem Risiko identifiziert.

Oszillator oder Indikator

Der MACD wurde von Gerald Appel (bereits in den 1970er Jahren) in den USA entwickelt. Es ist einer der häufig verwendeten Oszillatoren, der sich für die oben beschriebene Trading-Strategie sehr gut eignet. Der MACD besteht aus zwei Linien und (meist) aus einem Histogramm, das nicht in allen Trading-Programmen Verwendung findet.

Die eigentliche MACD-Linie wird aus dem exponentiellen Durchschnitt der letzten 12 Perioden gebildet, von dem der Durchschnittswert der letzten 26 Perioden subtrahiert wird. Kam es im Durchschnitt der letzten 12 Perioden zu höheren Kursen als während der letzten 26 Perioden, weist der MACD einen positiven Wert auf und bewegt sich oberhalb der Null-Linie. Andernfalls bewegt sich der MACD unterhalb der genannten Linie. Der MACD bewegt sich also um die Null-Linie herum bzw. er oszilliert und gehört daher der Werkzeuggruppe der Oszillatoren, die neben den Indikatoren in der technischen Analyse von börsengehandelten Werten Anwendung finden.

Bei der zweiten Linie handelt es sich um eine Signallinie, die aus dem exponentiellen Kursdurchschnitt der letzten 9 Perioden errechnet wird.

Direkt um die Null-Linie herum wird die Differenz von MACD-Linie und Signal-Linie als Histogramm angezeigt. Vergrößern sich die Balken des Histogramms, steigt das Momentum, welches benötigt wird, um von Kursveränderungen in auskömmlicher Höhe profitieren zu können. Mit einem Ansteigen des Momentums ist ein Anstieg des Risikos verbunden. Daher sollte eine Order direkt mit einer Stopp-Loss-Marke platziert werden.

Welche Signale liefert der MACD?

Der Moving-Avarage-Convergence-Divergence ist ein Oszillator, der häufig als Trendindikator bezeichnet wird, weil er aus zwei gleitenden Durchschnitten gebildet wird. Man könnte also auch sagen, der MACD ist gleichzeitig ein Indikator und ein Oszillator. Es verwundert daher nicht, dass der MACD eine ganze Reihe von Handelssignalen liefert. Die Größe der Histogramm-Balken lässt auf den Schwung im Markt schließen. Kleine Balken und im Bereich der Null-Linie verlaufende MACD- und Signal-Linien zeigen an, dass sich kein Trade anbietet. Cross-Signale werden, sowohl short als auch long, generiert, wenn die MACD-Linie die Signal- oder die Null-Linie kreuzt. Eine Bestätigung des Kurstrends (Convergence) ist gegeben, wenn im Chart des zu handelnden Wertes und im MACD gleichlaufende Trendlinien eingezeichnet werden können. Weisen die einzuzeichnenden Trendlinie unterschiedliche Verläufe auf, ist mit einer starken Kursveränderung beim beobachteten Asset zu rechnen. Der Trader kann somit einen Trendwechsel „voraussehen“, der im Chart noch nicht auszumachen ist. Eine solche Abweichung (Divergence) kommt nicht oft vor, ist jedoch für viele Trader Anlass genug, den MACD im Auge zu behalten. Divergencen können nämlich sehr profitabel sein.  

Eine weitere MACD-Strategie wird hier vorgestellt.